Commonsprojekte in Rhein-Main

Es passiert ein bisschen was in der Region! Hier stelle ich euch vor, was mir in den letzten Tagen so begegnet ist:

Solidarische Landwirtschaft in Mainz

Ende August fand eine Veranstaltung von demeter in Mainz zum Thema „Neue Städter braucht das Land“ statt. Es gab drei Vorträge, unter anderem von Jan-Hendrik Cropp, der in Witzenhausen eine Solidarische Landwirtschaft mitbetreibt und einer der Autoren auf keimform.de ist. Einen ähnlichen Vortrag gibt es hier zum Nachhören und -sehen. Nach der anschließenden Diskussion fand sich eine Gruppe von Menschen zusammen, die eine Solidarische Landwirtschaft in Mainz gründen wollen. Ich zitiere mal vom Blog des Mainzer Gemeinschaftsgartens Freine Krume:

Es gibt seit September 2013 eine Gruppe, die in Mainz eine Solidarische Landwirtschaft aufbauen möchte. Etwa alle 2-3 Wochen gibt es donnerstags um 20 Uhr ein Treffen, das nächste ist für den 7. November geplant. Bei Interesse bitte melden unter: solawi-mz@lists.riseup.net oder 0176-39334943.

Wissensweitergabe – Perspektiven auf die Krise Filmreihe

Die Mainzer Wissensweitergabe lebt wieder auf! Die Initiative ist ein schönes Commons aus der Region: Hier werden selbstorganisiert Wissen und Fähigkeiten geteilt, jede_r kann etwas beitragen und anderen mitgeben, alle können teilnehmen, und das kostenlos. Und wie wir seit der Economics and the Commons Conference im Mai wissen: Every Commons is a Knowledge Commons!
Nun werden Filmvorführungen organisiert, die sich kritisch mit verschiedenen Perspektiven auf den Neoliberalismus auseinandersetzen. Der letzte Film ist einer über ein Vorzeige-Commons: Die venezolanische Kooperative Cecosesola. Entstanden aus einem selbstorganisierten Beerdingungsinstitut ist Cecosesola

heute ein Netzwerk von rund 50 Kooperativen und Basisorganisationen im nordwestlich gelegenen venezolanischen Bundesstaat Lara. Insgesamt hat das Netzwerk rund 20 000 Mitglieder. Gut 1200 arbeiten in Vollzeit in einer der Kooperativen oder für den Dachverband selbst. Dafür erhalten sie einen wöchentlichen Pro-Kopf-Vorschuss auf das erwartete wirtschaftliche Gesamtergebnis des jeweiligen Jahres. Die Kooperativen bieten zum Beispiel Gesundheitsleistungen und Kredite, produzieren Lebensmittel und verkaufen sie auf ihren kooperativen Wochenmärkten. Auch das ­Beerdigungsinstitut existiert noch. (Quelle: Oya)

Die anderen Filme kenne ich alle nicht, sie sind mit Sicherheit aber ebenfalls sehr sehenswert. Das vollständige Programm, und Infos was wo stattfindet, gibts auf dem Blog der Wissensweitergabe.

Frankfurter Beete

Der Blog Frankfurter Beete berichtet über Gemeinschaftsgärten in Frankfurt und ist meine Entdeckung der Woche! Der aktuelle Beitrag beschreibt zum Beispiel einen Besuch beim Griesheimer Bahnhöfsgärtchen. Von einigen der beschrieben Gärten hatte ich noch gar nicht gehört, und so ist der Blog eine tolle Informationsquelle, wie ich finde!


1 Antwort auf „Commonsprojekte in Rhein-Main“


  1. 1 SoLaWi Mainz | Coole Nachhaltigkeit Pingback am 23. April 2014 um 18:26 Uhr

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